Kompostierung - Wenden - ARGE Kompost Wolfern

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Die Kompostierung

Vom biogenen Abfall zum wertvollen Dünger!
Im Zuge der Kompostierung werden folgende Schritte durchlaufen:

 

Wurden die Kompostmieten aufgesetzt, beginnt der eigentliche Kompostierprozess, die Rotte.
Eine Vielzahl unterschiedlicher Mikro- und Makroorganismen wie Bakterien, Ringelwürmer, etc. bauen das organische Material ab.
Diese Organismen benötigen für ihre Tätigkeit Sauerstoff. Dieser ist in der Luft zu ca. 21% vertreten, und wird so beim Wenden in die Kompostmiete eingebracht.
Würde kein Sauerstoff in die Kompostmieten eingebracht werden, käme es zu anaerobem Abbau (Fäulnis) der pflanzlichen Abfälle, was üblen Gestank zur Folge hätte.
Der Kompostwender durchmischt die gesamte Kompostmiete und bringt frische, sauerstoffreiche Luft in die Miete ein.
Durch die hohe mikrobiologische Aktiviät in der Kompostmiete erwärmt sich diese auf bis zu 75°C, was zum Aufsteigen von Nebelschwaden beim Wenden führt. Durch das Halten der Temperatur über 65°C für mindestens 4 Tage werden Unkrautsamen inaktiviert, sodass diese nicht mehr keimfähig sind. Hochwertiger Kompost ist also frei von Unkrautsamen!
Entscheidend für den optimalen Ablauf der Kompostierung ist der Wassergehalt. Bei starkem Regen werden die Mieten mit Vlies abgedeckt, bei Trockenheit wird beim Wenden Wasser eingebracht.
Werden die Kompostmieten mehrmals wöchentlich gewendet, kommt es zu minimaler Geruchsemission und die Mieten können nach etwa 8 Wochen gesiebt werden.

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